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Der Fluss Klokot  E-Mail
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Der 4,5 km lange Fluss Klokot entspringt ca. 5 km von der Stadt Bihaæ in Nordwestbosnien. Inmitten vom reizvollen Plješevica-Gebirge umgeben, flieβt der Fluss mit einer Temperatur von ca. 8-10°C durch die gleichnamige Ortschaft, die nur aus einigen wenigen Privathäusern besteht. Der gröβte Teil liegt jedoch völlig unberührt in der Natur. Anschlieβend flieβt er in den Fluss Una.

Klokot ist ein Gebirgsfluss mit den typischen Eigenschaften eines Karstflusses. Die Ufer sind weich und erdig, der Flussboden mit Wasserpflanzen und Algen bewachsen. Diese wiederum bieten Lebensraum für eine groβe Anzahl einheimischer Süβwasserkrebse. Die Flussufer sind nicht stark bewachsen, meist mit Pappeln und Weiden. Dank zahlreicher Stromschnellen, die viel Sauerstoff produzieren, ist eine ideale Entwicklung der Jungfische möglich.

_mg_6496.jpgNeben Äschen und Bachforellen findet man hier auch die endemischen Hechte, Huchen und Döbel, und es ist nicht ungewöhnlich, hier ein Bachforelle mit einem Gewicht von 5 kg zu erwischen.

Der attraktivste Teil des Klokot befindet sich auf den ersten hunderten Metern hinter der Quelle, das Wasser ist hier noch relativ seicht und fällt später auf bis zu 4-5 m ab.

Perfekte natürliche Bedingungen
Nur 2 Stunden von der kroatischen Hauptstadt Zagreb entfernt, ist die Region in Nordwestbosnien industriell relativ unterentwickelt und wird auch landwirtschaftlich extensiv genutzt, was der Natur ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Die Qualität des Flusswassers wird ständig gemessen, und die Ergebnisse werden an das entsprechende Gewässerschutzamt in Sarajewo weitergeleitet. Dank der sauerstoffhaltigen Bergquelle in unmittelbarer Nähe des Fischereireviers ist das Wasser ideal für die autochtonen
liippy05.05.09_76.jpgArten Bachforellen und Äschen. Auch beherbergt das Flüsschen Larven und Nymphen zahlreicher, unterschiedlicher Insekten, die den Fischen als Nahrung dienen. Der kiesige Flussgrund bietet sogenannten „Kieslaichern", wie Äsche und Bachforelle, ideale Voraussetzungen zur Fortpflanzung.
Der gesundheitliche Zustand der Fische wird in regelmäβigen Abständen von der landwirtschaftlichen Fakultät in Sarajewo kontrolliert.






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